Klinische Diagnostik und Psychopathologie

Kenntnisse und Wissen über psychiatrische Erkrankungen gewinnen auch für diejenigen an Bedeutung, die nicht unmittelbar im psychiatrischen Kontext arbeiten. Sowohl in Gerichtsverfahren und Mediationsprozessen wie auch in der somatischen Medizin oder in pädagogischen Arbeitsfeldern wird es notwendig, Einblick in psychopathologische Zusammenhänge zu haben, um Verhaltensweisen einschätzen und auf dieser Grundlage Entscheidungen treffen zu können.

Manchmal erscheint es unverständlich, warum eine Person nicht in der Lage ist, ihren Alltag zu bewältigen, obwohl sie so gut „durchorganisiert“ wirkt. Ein anderes Mal ist unklar, warum eine Sozialarbeiterin eine ganz andere Einschätzung vom Verhalten eines Elternteils hat als der Mitarbeiter des Jugendamtes, oder ein Beteiligter boykottiert den Mediationsprozess in kaum „nachweisbarer“ Weise und legt gleichzeitig großes Interesse an einer Vereinbarung an den Tag.

Die Inhalte sind für Menschen gedacht, die nicht unmittelbar im psychiatrischen Kontext arbeiten und dennoch Kenntnisse über psychische Erkrankungen benötigen, weil deren Auswirkungen in den beruflichen Alltag hineinwirken.

Im Seminar wird eine Einführung in die klinische Diagnostik nach ICD 10 gegeben, zudem soll den Teilnehmenden ein verstehender Zugang zu psychischen Erkrankungen eröffnet werden, um Einblick in das Erleben einer Erkrankung zu ermöglichen. Es werden sich vortragende Elemente mit praktischen Übungen und Gruppenarbeiten abwechseln. Ebenso wird evtl. mitgebrachten Fallbeispielen und Fragen der Teilnehmenden Raum gegeben.

 

Folgende Krankheitsbilder werden behandelt:

Depressionen und Angststörungen

Persönlichkeitsstörungen

Psychosen und Schizophrenie

Posttraumatische Belastungsstörungen

Details
Leitung: Birgit Menner  
Termin: MO, 19.11.–FR, 23.11.2018
MO–DO von 09:00 bis 15:45 Uhr
FR von 09:00 bis 14:00 Uhr
(34 Unterrichtsstunden)
Kosten: 340,00 €
306,00 € (ermäßigt)

Ort: Kobi-Räume
Adlerstraße 81-83
44137 Dortmund
Kurs-Nr.: ka4409181
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