Systemische Handlungskompetenz
bei psychischen Störungen

In den psychosozialen Handlungsfeldern werden die Fachkräfte immer häufiger mit Menschen mit psychischen Problemen konfrontiert. Oft stellen die Betroffenen mit ihrer speziellen Symptomatik im helfenden Kontakt eine große Herausforderung dar.

In diesem Bildungsurlaub werden folgende zentrale Themen behandelt:

 

Was verstehen wir als psychische Störung und wie wird diese klassifiziert?

Welche zentralen Herausforderungen stellen sich im Kontakt mit Menschen mit psychischen Störungen?

Wie unterstützen systemische Konzepte die Gestaltung eines tragfähigen Hilfekontaktes?

 

Die Stärke systemischer Ideen liegt darin, psychische Probleme und deren jeweilige Symptome nicht als isolierte Einzelphänomene zu sehen, sondern im Kontext der Lebenssituation und Beziehungen der Betroffenen.

Weil Menschen autonom und nicht beliebig veränderbar oder instruierbar sind, kommt der förderlichen Beziehung eine große Bedeutung zu.

Systemisches Handeln ist deshalb bestrebt, ein Milieu zu erzeugen, das potenziell zur Stabilisierung und Gesundung beiträgt.

In dieser Weiterbildung bekommen Sie eine Übersicht über die Klassifizierung psychischer Störungen und die jeweiligen Diagnosegruppen. Sie lernen, wie aus systemischer Sicht psychische Störungen zu verstehen sind. Sie bekommen Anregungen, wie Sie den Kontakt zu den Betroffenen hilfreicher gestalten können.

Es besteht die Möglichkeit, Fallbeispiele aus der täglichen Praxis zu bearbeiten. Dabei wird der Blick auf die Lösungskompetenzen eines jeden Einzelnen und jedes Systems gerichtet. Dies erweitert die persönliche Handlungskompetenz und führt zu einer spürbaren Entlastung in der Zusammenarbeit mit Menschen mit psychischen Problemen.

Details
Leitung: Johannes Ketteler  
Termin: MI, 20.03. – FR, 22.03.2019
MI-DO von 09:00 bis 17:15 Uhr
FR von 9:00 bis 15:00 Uhr
(24 Untrerichtsstunden)
Kosten: 240,00 €
216,00 € (ermäßigt)

Ort: Kobi-Räume
Adlerstraße 81-83
44137 Dortmund
Kurs-Nr.: ka1412191
 
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