Trantüten, Nörgler und andere Nervensägen
Umgang mit schwierigen Interaktionsmustern im
helfenden Kontext

Im helfenden Kontext sind die Fachkräfte bei der Unterstützung ihrer Ratsuchenden in der Regel auf deren verlässliche Mitwirkung angewiesen. Nicht selten treten aber im Verlauf der Hilfeprozesse Probleme in der Zusammenarbeit auf. Besonders wenn die Betroffenen Merkmale einer Persönlichkeitsstörung aufweisen, wird die Gestaltung der helfenden Beziehung gestört und die Veränderungsmotivation der Betroffenen eingeschränkt. Im Alltag zeigt sich dies, z.B. wenn die Betroffenen Termine nicht einhalten, Unterlagen nicht beibringen oder Absprachen nicht umsetzen, gleichzeitig aber schnelle und umfassende Lebenshilfe erwarten. Oftmals ist der Hilfekontakt zusätzlich auch durch verschiedene psychosoziale Einschränkungen oder fehlende Ressourcen im Lebenskontext der Betroffenen belastet.

Um in diesem Spannungsfeld unterschiedlicher Erwartungen und Vorstellungen einen angemessenen Hilfekontakt zu gestalten, ist es für die Fachkräfte wichtig, auf folgende Fragen Antworten zu finden:

Wie gelingt es mir, trotz widersprüchlicher Anliegen einen tragfähigen Hilfekontrakt zu gestalten?

Wie gestalte ich den Kontakt zu Betroffenen in belasteten Interaktionen?

Wie verwirkliche ich ein klares, strukturiertes Vorgehen unter Wahrung der eigenen Möglichkeiten und Grenzen?

Wie gehe ich mit herausforderndem Verhalten der Hilfesuchenden um?

 

Wir schauen auf Ihre Rolle im Hilfekontakt. Sie lernen nützliche Tools zur Gesprächsführung in schwierigen Situationen kennen und erfahren mehr über das erfolgreiche Vorgehen in herausfordernden Beziehungsstrukturen. Am Beispiel eigener Fälle üben Sie die Anwendung der erarbeiteten Möglichkeiten.

Details
Leitung: Johannes Ketteler 
Termin: MO, 20.03.–MI, 22.03.2023
MO-MI von 09:00 bis 17:00 Uhr
(24 Unterrichtsstunden)
Kosten: 288,00 €
264,00 € (ermäßigt)

Ort:

Kobi-Räume
Adlerstraße 81-83
44137 Dortmund
Kurs-Nr.: ka1406231
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